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Spinnen - Körperbau

Cephalothorax - Petiolus - Prosoma


Der Körperbau der Spinnen ist dem der anderen Spinnentiere ähnlich: Ein vorderer Teil, der so genannte Cephalothorax oder das Prosoma, ist über einen dünnen Hinterleibsstiel, den Petiolus, mit dem hinteren Körperteil, dem Opisthosoma, verbunden. Diese Gliederung erhöht die Beweglichkeit der Spinnen beim Netzbau. Auf dem Prosoma befinden sich in der Regel vier Paar einfacher Augen; diese sind bei den netzbauenden Spinnenarten eher kleiner, bei den nicht netzbauenden größer. Am ersten Gliedmaßenpaar, den Cheliceren, sitzt je eine Giftklaue, in deren vorderem Ende sich die Öffnung der Giftdrüse befindet. Das nächste Gliedmaßenpaar sind die Pedipalpen: Sie sehen fast wie Beine aus, sind aber zu einer Art Taster umgewandelt. Bei den Spinnenmännchen sitzt an diesen Pedipalpen das Kopulationsorgan. Außerdem befinden sich am Prosoma vier Paar Laufbeine. Der Hinterleib trägt zu Spinnwarzen umgewandelte Gliedmaßen, mit denen die Spinne ihre Seide absondert. Atemröhren am Hinterleib führen zu den Fächerlungen (so genannt, weil sie in mehreren Schichten aufgebaut sind) oder zu einem Tracheensystem, das dem Atmen dient. Manche Spinnen besitzen auch beides.


Körperbau einer Spinne


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