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Spinnen - 2 Spinnenarten kurz vorgestellt


Die Vogelspinne

Vogelspinnen, sind eine Familie großer, behaarter, in den Tropen und Subtropen verbreiteter Spinnen, die vor allem in Südamerika sehr artenreich vorkommen.  Die meist nachtaktiven Tiere ernähren sich von Insekten und Tausendfüßern, gelegentlich auch von kleinen Wirbeltieren. Der Biss einer großen Vogelspinne ist zwar schmerzhaft, aber nicht gefährlich. Die meisten Arten besitzen nur kleine Giftdrüsen, sie töten ihre Beute meist mechanisch. Schädigend wirken vor allem feine Haare, die bei Bedrohung mit den Hinterbeinen abgerieben werden und in die Augen sowie die Lungen gelangen können. Die meisten Arten halten sich tagsüber in Baumhöhlen oder Erdlöchern auf und lauern nachts neben ihren Schlupflöchern auf Insekten. Vogelspinnen bilden die Familie Theraphosidae.


Vogelspinne

Die Schwarze Witwe


Schwarze Witwe, Bezeichnung für mehrere miteinander verwandte Spinnenarten, besonders für eine in Amerika sowie im Mittelmeerraum und in Asien vorkommende Art oder Artengruppe. Sie baut ihr unregelmäßiges Netz in Feldern und Gebäuden, gelegentlich halten die Tiere sich in Toiletten auf. Der Körper des Weibchens ist ungefähr zwei Zentimeter lang, pechschwarz und weist eine rote Zeichnung auf. Die Männchen sind nur halb so groß. Man sieht diese nur selten; sie sind harmlos. Das Weibchen frisst nach der Begattung das Männchen, daher der Name "Schwarze Witwe". Der Biss des Weibchens ist auch für den Menschen sehr gefährlich. Der Biss einer Schwarzen Witwe, bei dem ein Neurotoxin injiziert wird, kann tödlich sein. Die Spinne ist jedoch nicht aggressiv und beißt nur, wenn sie sich angegriffen fühlt. Schwarze Witwen bilden die Gattung Latrodectus in der Familie Theridiidae.


schwarze Witwe


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