Die alten Begleiter unserer Kindheit


MEIN ALTER TEDDY.
Nach jahrelanger Trennung leben wir jetzt wiedervereint in Zwickau. Meine Tante brachte ihn von der Leipziger Messe (1965) mit und schenkte ihn mir dann. 1997 nahm ich ihn, als ich anfing, mich für Teddys zu interessieren mit nach Zwickau. Er ist wahrscheinlich ein Thüringer.


Diesen Bären bekam ich von meiner Nichte geschenkt. Sie fand ihn völlig verdreckt und mit vielen Löchern irgendwo in einem alten Schuppen. Nach der Reparatur zeigte sich, was für ein edler Bär er ist: Das Fell ist aus einem wunderschönen Mohair, braune Glasaugen, Brummstimme, offene Bärenschnauze mit roter gefütterter Zunge. Fundort: Umgebung von Templin/Uckermark. Hersteller unbekannt. Kann jemand helfen?


Armer Bär!
Flohrian ergatterte ich auf dem Flohmarkt. Dieses Bild zeigt seinen Zustand vor der Reparatur. Trotz seines erbärmlichen Aussehens, erkannte ich, dass er mal ein liebenswerter Teddy gewesen sein musste.





Und so sieht Flohrian heute aus. Er wurde gereinigt, die Löcher vernäht, Arme und Nase wurden mit Holzwolle aufgefüllt und neu garniert. Seine Brummstimme wurde entnommen (war eingedrückt), repariert und wieder eingesetzt. Sein Fell besteht aus Dralon und er hat kleine braune Plasteaugen. Entstehung wahrscheinlich Anfang der 60er, Hersteller unbekannt. Kann jemand helfen?
Armer, armer Bär!
Dieses bedauernswerte Exemplar habe ich ebenfalls auf dem Flohmarkt gefunden. Irgendwie fand ich ihn ganz niedlich und dachte, da kann man vieleicht noch etwas retten.
Er bekam eine ordentliche Bärenwäsche und neue Beine aus Stoff. Darüber zog ich ihm eine Hose und schwarze Puppenschuhe an. Er besitzt zwar überhaupt keinen materiellen Wert, aber ist er nicht niedlich?
Dieser Teddy hat ebenfalls dringend ein neues Zuhause gesucht. Er wurde viele Jahre lang heiss geliebt, was man an dem ausgedünnten Mohairfell erkennen kann. Nach dem nun die Schnauze wieder mit Stroh aufgefüllt und neu bestickt wurde, strahlt er wieder in seiner alten liebendswürdigen Art.
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